Handarbeit. Musik. u.v.m.


März-Projekt: Oberteil aus alten Jeans

Diesmal habe ich die letzten verbliebenen alten Jeans verarbeitet. Daraus wurde ein sommerliches Oberteil, das bestimmt sonst keine/r hat.

 

Wichtig ist der richtige Schnitt, der möglichst bereits erprobt ist und nicht zu kompliziert ausfällt. Ich habe mich für eine ärmelloses Teil mit Prinzessnähten entschieden, weil ich nach diesem Schnitt bereits einiges genäht habe und das Teil mir auch ohne Anprobe perfekt passt. Ich weiß nicht mehr, woher dieser Schnitt ursprünglich kam, aber ähnliche gibt es zum Beispiel hier:


- Top

- Kleid und Top

 

Beim jeweiligen Schnittmuster ist auch der Schwierigkeitsgrad der Arbeit zu ersehen. Eventuell zuerst mit neuem preiswerten Stoff probieren (wegen der Passform und zur Übung), da Jeansstoff, Steppnähte und Zipp einnähen dann doch etwas Näherfahrung verlangen.

 

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Februar-Projekt "Überwurf aus Kravatten"

Wenn man in Pension ist und viele alte Kravatten geerbt hat, kommt man mitunter auf befremdliche Ideen.

 

Aus Kravatten kann man ja sehr viel machen. "Wiener Kravatten" (> hier), Halsschmuck, Bekleidung aufpeppen (siehe Jeansjacke weiter unten), aber wenn man einmal wirklich zu viele Kravatten hat, dann wird es Zeit für eine "großflächigere" Verwendung - ich habe mich für einen Überwurf entschieden.

 

 

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Jänner-Projekt: die "Wiener Kravatte"

Jänner ist Ballsaison, und wir sind begeisterte Ballbesucher. Jedes Jahr flammt die Diskussion von Neuem auf "Mascherl oder Kravatte, welche Farbe, gibt es vielleicht doch noch etwas Anderes, etc. etc. blah blah ...".

 

Auf der Suche nach einer Alternative bin ich allerdings in der Herrenmode nur bedingt fündig geworden. Einige Varianten von Kragenschmuck oder Kravattennadeln aus dem 70ern und 80ern habe ich gefunden, die sich aber nicht durchgesetzt haben. Es gibt auch noch die Schalkravatte, die aber zum Abendanzug nicht wirklich passt. Was also tun? 

 

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Wie Musik verbindet auch Handarbeiten die Kulturen

Durch meine multikulturelle (rumänisch, altösterreichisch, serbisch, ungarisch) und mehrsprachige (deutsch, rumänisch, ungarisch) Großmutter väterlicherseits, die ihr 90jähriges Leben lang sehr viel, sehr kunstfertig und sehr vielseitig gehandarbeitet hat, bin ich damit aufgewachsen, kunstvolle und ethnisch beeinflusste Textilien um mich zu haben.

 

Handgemachte Polsterüberzüge, Wandschmuck, Deckchen, aber auch genähte, gehäkelte, gestrickte und bestickte Kleidungsstücke gehörten ganz selbstverständlich zu ihr. Wie viele unterschiedliche Techniken, Farben und Formen sie eigentlich beherrscht hat, habe ich erst sehr viel später erkannt und zu schätzen gelernt.

 

Foto: Rosa (geb. Vormittag) in Făgăraș, ca. 1918

 

 

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